Speisen wie der »Alte Fritz« Tafelfreuden à la Friedrich II.

Tafelfreuden à la Friedrich II. kredenzen Ihnen:

Hotel am Birkenhain  |  Luhme  |  033923 7170

Hotel & Restaurant »Haus am See« | Zechlinerhütte | 033921 769-0

IFA Hotel Hafendorf Rheinsberg  |  Rheinsberg  |  033931 8000

Ratskeller Rheinsberg  |  Rheinsberg  |  033931 2264

Restaurant »Zum Alten Fritz«  |  Rheinsberg  |  033931 2086 

Haus Rheinsberg - Hotel am See  |  Rheinsberg  |  033931 344-0

Gut Zernikow Kost & Logis  |  Zernikow  |  033082 405792

Cafe & Restaurant Tempelgarten  |  Neuruppin  |  03391 2122

Hotel Brandenburger Hof  |  Neuruppin  |  03391 4536-0

Restaurant Rosengarten  |  Neuruppin  |  03391 6590600

Weinhaus am Neuen Markt  |  Neuruppin  |  03391 651101

Kaffeehaus Neuruppin  |  Neuruppin  |  03391 403255

Gasthof »Zum Alten Zieten«  |  Wustrau  |  033925 70290

Café CONSTANCE  |  Wustrau  |  033925 70676

Hotel & Restaurant Waldschlösschen  |  Kyritz  |  033971 3078-0

 

Die Speisen Friedrich II. mussten nach französischer und italienischer Art stark gewürzt sein. Käse- und Mehlspeisen, vor allem die italienische Polenta, Pasteten, Kuchen, Schinken, Käse, sauren und grünen Kohl, aß er besonders gern. Aalsuppe, Hechtsuppe und Selleriesuppe gehörten zu Friedrichs II. Lieblingssuppen. Aber auch eine für den König kreierte Pimentsuppe, die mit Ingwerwurzel und Muskat gewürzt wurde, mochte er.

Die von Friedrich sehr geliebten Pasteten mussten bei fast jeder Tafel dabei sein. Diese fein gewürzten Teighüllen wurden mit Fleisch, Wild, Geflügel oder Fisch gefüllt und in verschiedenen Variationen auf die Tafel gestellt. Im Allgemeinen waren sie scharf gewürzt. Er mochte besonders die scharf gewürzte Aalpastete.

Bevorzugtes Gemüse des Königs waren Erbsen, Spinat und saure Gurken. Friedrich mochte Salate, die mit Medium gebratenem Hühnerfleisch gereicht wurden. So gab es auch Kopfsalat, der mal mit Taubenfleisch und mal mit Sardellen zubereitet wurde.

Kuchen, wie Kirschkuchen, Zitronentorte, Johannisbeertorte, Spritzkuchen und  Schokoladencreme gehörten zu seinen süßen Lieblingsspeisen.
Der Nachtisch bestand meist aus gutem und feinem Obst entsprechend der Jahreszeiten. Kirschen, Weintrauben, Ananas, Feigen, Pfirsiche, Melonen, waren fester Bestandteil der königlichen Tafel. Friedrich wendete viel Geld auf, um das Obst durch Treibhäuser früh und zur ungewöhnlichen Zeit essen zu können. Umtriebige Gärtner legten sich Treibhäuser an, um dem König sehr früh das begehrte Obst anbieten zu können. Dafür war der König auch bereit, viel Geld zu zahlen. Am 30. März 1744 zahlte Friedrich für 12 Kirschen 11 Taler. (Zum Vergleich: 1 Taler zerfiel in 24 Groschen zu 12 Pfennigen. Ein Pfund Rindfleisch kostete 1 Groschen und 6 Pfennige).

Süße Weißweine aus der Region Bergerac und der rote Pontiac, Weine aus dem Südwesten Frankreichs, oder auch ungarische Weine gehörten zu den beliebten Getränken des Königs. Manchmal ließ er sich moussierten Champagner servieren. Friedrich II. behauptete: Der Champagner sei das allergesündeste Getränk überhaupt.

Mehrere Tassen Kaffee nahm Friedrich über den Tag zu sich. Er wurde mal mit Wasser oder mal mit Champagner zubereitet. Den Kaffee trank er mit oder ohne Milch. Ab und zu tat er einen Teelöffel weißen Senfs in den Kaffee.

Friedrichs II. Lieblingskoch war M. Noël, der 1755 als Mundkoch an den preußischen Hof kam. Nach dem Tod des ersten Hofküchenmeisters Joyard wurde Noël 1784 sein Nachfolger. Er kreierte ein neues Gericht Namens „Bombe de Sardanapale“, das Friedrich besonders gut schmeckte (Ein Kohlkopf, der mit Speck, Würstchen, Knoblauch und Safran gefüllt wird). Er widmete diesem Hofküchenmeister sogar eine Ode, in der er das besondere Talent des Meisters beschreibt. Mit dieser Lyrik bringt Friedrich II. zum Ausdruck, welchen Stellenwert die Küche und die Tafel für ihn hatten.

(Literatur: Maether, Bernd: Kochen für den König; Büsching, A. F.: Friedrich der Große privat; Büchner u. Dittrich: Rheinsberg und Sanssouci)

 

In der Zeit vom 24. Januar 2012 bis zum 31. Oktober 2012 sind Sie zu einer kulinarischen Entdeckungsreise à la Friedrich II. eingeladen!

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ruppiner Köche von 1992 e.V.

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